Tag 5 – Entschleunigung

25 Grad, blauer Himmel. 10 Uhr Morgens.

Alle haben keine Lust auf Aktionismus, daher widme ich mich heute mal dem Thema, das immer passt, in jeder Runde und immer als ein Einstieg in eine Konversation nützt (Auch wenn es abgedroschen erscheint, es funktioniert.).

Das Wetter.

Ein Grund, warum man in Urlaub fährt, ist das Wetter. Zu Hause in Deutschland zu unstet (und wohl die letzten Tage so richtig mies) fällt die Wahl meist auf einen Ort, an dem man vor bösen Überraschungen verschont bleibt.

Das gute an Italien im Sommer ist, es regnet kaum. Doof für die Landwirtschaft, gut für den Tourismus und die Sonncremeindustrie. Einige mit denen ich vorher gesprochen hatte, sind in Richtung Sardinien oder Silzilien unterwegs dieses Jahr. Ein schneller Blick auf die Wetterapp sagt: Sardinien 42 Grad, Castagnetto Carducci 29 Grad. Kurz überlegt … richtige Wahl getroffen.

Die Hazienda liegt ca. 5km vom Meer weg, es geht immer ein leichter Wind, der es sehr angenehm macht, auch um die Mittagszeit im Schatten draußen zu sitzen. Sicher gibt es auch hier Tage, an denen das Thermometer die 35 Grad knackt, aber eher selten und durch die Meernähe und den Wind empfindet man es nicht als unangenehm.

Nachts kühlt es meist auf 20 Grad ab. Eine Klimaanlage braucht man hier nicht. Fenster auf abends ab 20 Uhr (Mückenschutzgitter zu empfehlen) und (Roll-)Laden und Fenster zu am Morgen ab 8-9 Uhr, das hält im Haus eine angenehme Temperatur. Zum Zudecken reicht ein Bettbezug.

Die Zikaden zirpen um die Wette, die Oliven reifen an den Bäumen, gelegentlich kommt ne Katze oder eine Eidechse vorbei.
Einfach nichts tun, ohne Termine, ohne Verpflichtungen.
Entschleunigung pur.

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