Tag 6 – oder so …

10 Uhr Morgens, 29 Grad, wolkenlos. Leichter Wind.

Und täglich grüßt das Murm… ach nein … die Zikade.

Der Rhythmus mit einem Tag wenig bis keine und ein Tag viel Bewegung bewährt sich. Nicht das Langeweile aufkommt. Heute solls nach Campiliga Marittimagehen. Südlich von San Vincenzo ins Landesinnere in den Hügeln. Laut Giulio eines der schönsten Dörfer der Toscana.

Ach ja … gestern ist hier noch ne Famile „eingezogen“, in die zweiteWohnung. Wenn das Kind nicht gleich aufhört zu singen …. ok .. wo war ich

.. ach ja …

Laut der Map entscheide ich mich für den Weg über San Carlo. 4km geht es bergauf. Auf halbem Weg halte für ein paar Minuten inne und ..

Schreibstop.

Ok, ich mag Kinder, aber das ist zu viel. Zu laut, zu monoton, zu aufdringlich. Wie blenden die Eltern das aus bitte? Meine Frau hält mich gerade noch zurück, bevor ich in meiner ehrlichen und direkten Art meinen Unmut äußern  kann.

Mein über Tage aufgebauter Mikrokosmos der Entspannung erbebt.

Erinnerungen an die Erzählung von Sören über seinen Bose Noisecanceling Kopfhörer. Erweiterung der Einkaufsliste.

Mal ehrlich, wenn ich Ruhe will, fahr ich nicht an den Ballermann und wenn ich 5 jährige Kinder habe, fahr ich nicht auf einen Agrotourismo und nerve erholungsbedürftige fast Fünfziger mit abklingender Midlifecrisis.

Aggrotourismus ? Piep Piep Richie.

Wo war ich…
Kurz und Knapp. In San Carlo gings nicht weiter und ich bin nach San Vincenzo. Küstentouristenort, aber ruhig und kommt in diesem Beitrag einfach mal unverdienterweise zu kurz.

An der Hafeneinfahrt steht „Il Marinaio“, mit seinem Papierschiffchen, in der Waschbütt und schaut sehnsüchtig aufs Meer. Ob ich gleich nochmal hinfahr und einfach höre, ob er was zu erzählen hat?

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